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Sport an der eisigen Winterluft

Joggen So schützen Sie ihre Atemwege
Auch bei Minusgraden möchten viele auf das Laufen an der frischen Luft nicht verzichten. Das kann jedoch zu Problemen mit den Atemwegen führen. Was davor schützt, sind warme Kleidung und die richtige Atemtechnik. Darauf verweist aktuell die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK).

Immer durch die Nase atmen
„Die sehr kalte Luft kann die Lungenbläschen reizen – sie werden regelrecht zusammengezogen“, erklärt Elisabeth Thomas, Ärztin bei der DAK. „Beim Joggen kommt es dann beispielsweise zu Reizhusten oder zu Schmerzen“, sagt Thomas weiter. Solchen Problemen kann jeder Jogger aus dem Weg gehen, wenn er sich mit entsprechender Funktionskleidung warm hält und durch die Nase atmet: Das wärmt die trockene Luft an und befeuchtet sie bevor sie in die Lungenbläschen vordringt. So verderben auch Minusgrade nicht die Freude am Laufen – zumindest bei Joggern mit gesunden Atemwegen.

Vorsicht bei Asthma
Jogger mit Asthma sollten bei Minusgraden allerdings vorsichtig sein. Ihre Atemwege sind nämlich sehr empfindlich gegenüber Kälte und trockener Luft. Das führt nicht nur zu Reizhusten, sondern kann im schlimmsten Fall auch einen Asthmaanfall auslösen. Medikamentös gut eingestellte Asthmatiker sind allerdings weniger anfällig dafür. Wer jedoch sicher gehen will, dass Joggen bei Minusgraden ungefährlich für ihn ist, sollte sich am besten vom Arzt beraten lassen. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, die Joggingrunde durch einen Winterspaziergang zu ersetzen.

05.01.2011 | Von: Dr. nat. med. Anke Kopacek; Bild: Dobromil Nosek/ Bigstock >> zurück