Gesundheitsinfo

Wenn die Angst mit in den Urlaub fliegt

Flugzeug Flugangst lässt sich überwinden.
Das Flugzeug ist eines der sichersten Fortbewegungsmittel. Dieses Wissen alleine hilft jedoch Menschen mit Flugangst nicht. Sie haben an Bord trotzdem ständig die schlimmsten Katastrophenszenarien vor Augen. Feuchte Hände, Herzrasen, Übelkeit sind die typischen Symptome, wenn die Betroffenen ein Flugzeug besteigen. Psychologen haben für Menschen mit Flugangst einige Tipps parat.

In Begleitung fliegen
Menschen mit Flugangst sollten möglichst in Gesellschaft - z.B. mit Freunden - fliegen. Außerdem könnte es helfen, sich auf dem Flughafen in Ruhe über die Abläufe und Sicherheitsbestimmungen zu informieren. Die professionelle Behandlung einer Aviophobie setzt meist auf die so genannte Konfrontationstherapie, bei der Patient und Therapeut nach einer kurzen Verhaltenstherapie gemeinsam in einem Flugzeug fliegen. Jeder dritte Passagier leidet mehr oder weniger an Flugangst.

Keine Benzos in der Luft
Flugangst-Experten warnen vor einer unbedachten Selbstmedikation der weit verbreiteten Angstzustände an Bord eines Flugzeugs. So könnten Beruhigungsmittel wie z.B. Benzodiazepine in einigen Fällen sogar eine gegenteilige Wirkung entfalten. Als mögliche Ursachen dafür werden die trockene Luft und der niedrige Luftdruck in der Kabine sowie vermehrtes Trinken und angstbedingtes Schwitzen angesehen, weil der Wirkstoff dann den Körper schneller wieder verlasse. Daher sollten von Flugangst Betroffenen lieber zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln oder homöopathischen Präparaten greifen.

Foto: DAV
Quelle: PTAheute, Dr. Michael Schmidt

>> zurück