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Wenn die Nase juckt...
Vor Blütenpollen gibt es im Frühling kein Entrinnen. Allergiker sind jetzt wieder vom Heuschnupfen geplagt.
Der Heuschnupfen gehört zu einer Gruppe von Erkrankungen, die auf gleiche Vorgänge zurückzuführen sind: Der Körper reagiert überempfindlich auf verschiedene Umweltstoffe, wie beispielsweise Blütenpollen.
Sie wirken als Allergene und lösen eine immunologische Reaktion aus. Die Neigung zu einer solchen Reaktion ist wahrscheinlich angeboren.
Bei entsprechend empfindlichen Personen führt der erste Kontakt mit einem Allergen zur Entwicklung von natürlichen Abwehrstoffen, sogenannten Antikörpern. Ab diesem Zeitpunkt erkennt der Organismus die harmlosen Substanzen als gefährlich. Er ist „sensibilisiert" und bildet im Laufe von mehreren Jahren immer mehr Antikörper. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der Patient zum ersten Mal bemerkt, dass er krank ist. Es kommt zur ersten allergischen Reaktion. Bei Kontakt mit dem Allergen, zum Beispiel den Blütenpollen, reagiert der Körper jetzt, als müsse er Krankheitserreger bekämpfen.
Läuft diese entzündliche Reaktion in der Nase ab, kommt es zu den typischen Symptomen des Heuschnupfens:
· Fließschnupfen mit sehr starker wässriger Flüssigkeitsbildung
· Verstopfte Nase durch die geschwollene Schleimhaut
· Heftige, häufige Niesattacken
· Juckreiz
Der Heuschnupfen wird fast ausschließlich von Pollen ausgelöst, die durch Wind übertragen werden. Auf Grund ihrer Leichtigkeit und geringen Größe werden sie mit über weite Strecken, teilweise 300 bis 400 km transportiert. Deshalb sind sie auch in in Großstädten zu finden. Es reichen bereits wenige Pollen aus, um allergische Beschwerden auszulösen.
21.03.2007 - Redaktion apotheken.de
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