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Der Kopf kennt über 150 Arten von Schmerz
Nach Ursachen forschen.
Stechen, Pochen oder ein dumpfer Druck: Kopfschmerzen äußern sich auf vielfältige Weise - in der Wissenschaft sind weit über 150 Arten davon bekannt. Manche Menschen reagieren zum Beispiel sensibel auf Wetterumschwünge. Anhaltender Stress oder Verspannungen in Nacken und Schulter können ebenfalls Auslöser sein.
Ursachenforschung ist hilfreich
Wenn es im Kopf hämmert oder an den Schläfen sticht, greift man gerne sofort zu einem Medikament. Das ist jedoch nicht immer nötig, wenn die Gründe der Kopfschmerzen bekannt sind. Neben Verspannungen gehört auch ein Magnesiummangel zu den häufigen Mitverursachern. So konnte in Untersuchungen bei Kopfschmerzpatienten eine Verminderung des Magnesiumgehaltes in Serum, Speichel oder Zellen nachgewiesen werden.
Magnesium gegen Kopfschmerzen
"Magnesiummangelzustände sind in der deutschen Bevölkerung häufig. Eine unzureichende Versorgung führt zu einer erhöhten neuromuskulären Erregbarkeit. Dadurch kommt es bereits bei normalerweise folgenlosen Muskelverspannungen zur Auslösung der Mechanismen, die letztendlich zu Kopfschmerzen führen können", so Prof. Dr. Jürgen Vormann vom Institut für Prävention & Ernährung. Bei der Prävention von Spannungskopfschmerzen und als Migräne-Prophylaxe ist eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Mineralstoff also unabdingbar. Prof. Dr. Vormann rät zu einer täglichen Dosis von etwa 600 mg Magnesium: "Besonders ist auf den richtigen Wirkstoff Magnesiumcitrat zu achten, der sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit auszeichnet. Das haben auch Studien belegt." Bewährt haben sich hoch dosierte Präparate aus der Apotheke.
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft und der Bundesverband Deutsche Schmerzhilfe geben Tipps und Therapieempfehlungen unter www.kopfschmerztag.de oder www.dmkg.de.
30.08.2007 - Quelle: Ärztliche Praxis
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